ich bin jetzt seit 10 tagen auf einem bauernof in der absoluten pampa, 24 km von essaouira. very primitive. wasser aus der zisterne, eimer-schnur. kochen mit charbon. kacken im hocken. aufpassen, nicht die füsse. das loch. viele fliegen. stille. sterne. hitze. tiefer schlaf. erschöpfung.
6 welpen. räudige katz.
wenig fleisch. selbstgebackene pita, chapatis, selbstgemachter linsen-aufstrich. hummus. tagine mit karoffeln, tomaten und zucchine. pferdekutschen. transport nachts schwierig. immer im dunkeln 3 km zum espace internet und zurück. viele laster. scheisse.
ich bin sehr glücklich. endlich habe ich es geschafft wieder so zu leben, wie ich es kenne, liebe und brauche.
ruhe, geduld, ein grosser garten, tiere. zusammen kochen, arbeiten, putzen, einkaufen, musik hören, ein wenig reden, die freiheit soviel an meinen sachen zu arbeiten, wie ich will, goa dusche, stehkloh, wasser aus der zisterne, mörser für grobes salz und gewürze, im freien kochen und arbeiten, ins dorf laufen 2 km oder mit der pferdekutsche, musik, musik, musik. und kunst. ausflüge nach ssouira und an den strand, besuch, bekannte auf der strasse, treffen, in cafes rumhocken, die leute beobachten, ihren gutturalen lauten zu hören, fotgrafieren. aber keine menschen mehr.
Samstag, 5. Juli 2008
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